Digitaleintopf

Der Technikblog

3D Kinos

Schon im Jahr 2011 waren in vielen Kinos Filme in der “dritten Dimension” zu sehen. Die Produktionen werden qualitativ immer besser und lassen die Kinobesucher durch die meist sehr spektakulären Effekte am Filmgeschehen regelrecht teilnehmen. Schon in den 1980er Jahren erlebte das 3D Kino seinen ersten Boom. Da die Produktion sehr aufwendig war und die Effekte noch nicht so ausgereift dargestellt werden konnten waren die Filme bis auf wenige Ausnahmen nicht sehr erfolgreich.

Für das Jahr 2012 haben sich die Filmproduzenten und Kinobetreiber einiges vorgenommen. Zahlreiche Blockbuster und Fortsetzungen erfolgreicher Filme sollen das Kinoprogramm 2012 in den 3D Kinos erweitern und attraktiver machen. Auch einige 2D Produktionen werden mit der neuen Technik nachbearbeitet und werden als dreidimensionaler Film im 3D Kino angeboten. Dies wird viele Kinobesucher nochmals in die Filmpaläste locken, um den schon gesehenen Film im neuen Format zu betrachten. Auch die Eintrittspreise zum normalen Film unterscheiden sich nicht mehr so sehr wie zu Anfang des 3D-Booms.

Das erweiterte Angebot an 3D Filmen hat selbstverständlich für Betreiber und Produzenten einen finanziellen Hintergrund. Die Techniken in den Fernsehgeräten sind noch nicht so weit fortgeschritten wie im 3D Kino und locken somit mehr Besucher in die Filmsäle. In einem abgedunkelten Saal mit großer Leinwand lassen sich die Effekte besser darstellen als einem Fernsehgerät. Je nach System kosten die Brillen für das Heimkino zwischen 40 EUR und 120 EUR. Sogenannte Videopiraten haben fast keine Chance wenn Filme im 3D Format angeboten werden. Die Bilder des im 3D Kino mitgeschnittenen Films verschwimmen bei der Wiedergabe.